28.07.2010, 14:25
Leider lief der Film schon am Donnerstag, 22.Juli 2010 01:15 - 02:45 auf ARTE, ich bin aber leider erst letzte Nacht dazu gekommen ihn zu sehen.
O Fantasma ***
Mehrfach preisgekröntes SCHWULES SEXPSYCHODRAMA, in dem ein Müllmann zum Tier wird.
Sergio (Ricardo Meneses) arbeitet bei der Müllabfuhr. Aber unter dem Deckmantel dieses gewöhnlichen Arbeiterjobs lebt er in der Einsamkeit einer völlig abgekapselten Welt. Diese ist geprägt von brutalem, unersättlichem Verlangen... Hier dreht sich alles um Lust, um Sex, um anonyme körperliche Begegnungen mit Männern, auf die Sergio sich einlässt - gierig, brutal und gleichgültig zugleich. Bis ihm eines Nachts das Phantom seiner geheimsten Träume leibhaftig gegenübersteht...
In "O Fantasma" konfrontiert Regisseur João Pedro Rodrigues die Brutalität sexuellen Verlangens mit der Ohnmacht, von seinem Gegenüber abgewiesen zu werden. Inspirationsgrundlage seines Filmprojekts waren ihm die Beobachtungen von Arbeitern, die auf einer Mülldeponie Lissabons beschäftigt waren. Rodrigues erlebte mit, wie Frauen und Männer jeden Alters im Schutz der Dunkelheit auftauchten, um den Müll anderer einzusammeln. Diese Szenerie wurde zum Ausgangspunkt seines Films, der von sexuellen und von gesellschaftlichen Hierarchien, von sadistischen Beziehungen und Machtgefühlen und nicht zuletzt auch vom nächtlichen Lissabon als einer Hunde-, Müll- und Polizeistadt erzählt. Der Film lebt vom Kontrast zwischen einer rauschhaften Subjektivität und der Wirklichkeit riesiger Abfallhalden sowie luxuriöser Villen. Bei der Realisierung seines Projekts verzichtete der Regisseur auf die Zusammenarbeit mit professionellen Schauspielern zugunsten von Laiendarstellern, die seinen genauen Vorstellungen der Figuren entsprachen. Mit "O Fantasma" realisierte Rodrigues seinen ersten Spielfilm, der - neben einer Nominierung für den Goldenen Löwen - im Jahr 2000 den Großen Preis des Entrevues Film Festivals erhielt und ein Jahr später auf dem New York Lesbian and Gay Film Festival in der Kategorie bester Spielfilm ausgezeichnet wurde. - TV Today-Urteil: Verstörend, faszinierend, ganz und gar einzigartig. P 2000, Regie: João Pedro Rodrigues.
Wenn ich den Film verarbeitet habe, werde ich meinen Kommentar dazu schreiben.
O Fantasma ***
Mehrfach preisgekröntes SCHWULES SEXPSYCHODRAMA, in dem ein Müllmann zum Tier wird.
Sergio (Ricardo Meneses) arbeitet bei der Müllabfuhr. Aber unter dem Deckmantel dieses gewöhnlichen Arbeiterjobs lebt er in der Einsamkeit einer völlig abgekapselten Welt. Diese ist geprägt von brutalem, unersättlichem Verlangen... Hier dreht sich alles um Lust, um Sex, um anonyme körperliche Begegnungen mit Männern, auf die Sergio sich einlässt - gierig, brutal und gleichgültig zugleich. Bis ihm eines Nachts das Phantom seiner geheimsten Träume leibhaftig gegenübersteht...
In "O Fantasma" konfrontiert Regisseur João Pedro Rodrigues die Brutalität sexuellen Verlangens mit der Ohnmacht, von seinem Gegenüber abgewiesen zu werden. Inspirationsgrundlage seines Filmprojekts waren ihm die Beobachtungen von Arbeitern, die auf einer Mülldeponie Lissabons beschäftigt waren. Rodrigues erlebte mit, wie Frauen und Männer jeden Alters im Schutz der Dunkelheit auftauchten, um den Müll anderer einzusammeln. Diese Szenerie wurde zum Ausgangspunkt seines Films, der von sexuellen und von gesellschaftlichen Hierarchien, von sadistischen Beziehungen und Machtgefühlen und nicht zuletzt auch vom nächtlichen Lissabon als einer Hunde-, Müll- und Polizeistadt erzählt. Der Film lebt vom Kontrast zwischen einer rauschhaften Subjektivität und der Wirklichkeit riesiger Abfallhalden sowie luxuriöser Villen. Bei der Realisierung seines Projekts verzichtete der Regisseur auf die Zusammenarbeit mit professionellen Schauspielern zugunsten von Laiendarstellern, die seinen genauen Vorstellungen der Figuren entsprachen. Mit "O Fantasma" realisierte Rodrigues seinen ersten Spielfilm, der - neben einer Nominierung für den Goldenen Löwen - im Jahr 2000 den Großen Preis des Entrevues Film Festivals erhielt und ein Jahr später auf dem New York Lesbian and Gay Film Festival in der Kategorie bester Spielfilm ausgezeichnet wurde. - TV Today-Urteil: Verstörend, faszinierend, ganz und gar einzigartig. P 2000, Regie: João Pedro Rodrigues.
Wenn ich den Film verarbeitet habe, werde ich meinen Kommentar dazu schreiben.