Béla
Herr im Haus
      
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Cocaine von Joe Waters
# Taschenbuch: 295 Seiten
# Verlag: Seilschaft Verlag; Auflage: 2. (28. Februar 2009)
Kurzbeschreibung
Aidan Robineaux, sagenumwobener FBI Spitzenagent aus New Orleans, arbeitet gerade daran, einen Rauschgiftring auszuheben, als er abkommandiert wird, einen Mordfall in höchsten gesellschaftlichen Kreisen von San Francisco aufzuklären, bei dem die Maffia ihre Finger im Spiel haben soll. Arlena Dunkirk, deren Mann die traditionsreichste Bank der Stadt besitzt, stirbt augenscheinlich an einer Überdosis genau des hochreinen Cocains, dem Aidan schon seit einem halben Jahr auf der Spur ist. Nun soll Aidan mit der Mordkommission zusammenarbeiten, was ihm um so weniger gefällt, als er Joe Hooker zugeteilt wird. Der Sunnyboy und Womanizer sieht so verdammt gut aus, dass Aidan sein Job zur Qual wird. Darf er sich doch nicht anmerken lassen, wie sehr Joe ihm gefällt. Joe reagiert äußerst ablehnend auf ihn, und Aidan versteht das zunächst. Kein Cop mag es, wenn sich das FBI in seine Ermittlungen einmischt. Er unternimmt alles, um Joe die Befürchtungen zu nehmen, er wolle ihm den Fall wegnehmen oder ihn gar überwachen. Die Vertrautheit zwischen den beiden wächst, doch dann wird Joe immer nervöser und aggressiver, bis er Aidan eines Tages in ihrer Stammkneipe dazu zwingt, sich mit ihm zu prügeln. Als die beiden schließlich am Boden miteinander ringen, spürt Aidan, dass Joe nicht nur wütend auf ihn ist ...
Quelle: amazon
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| 27.06.2010 22:03 |
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Milan
Statist

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| 15.08.2010 18:14 |
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Milan
Statist

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RE: Cocaine von Joe Waters
(20.08.2010 11:55)Fynn schrieb: Na, wie weit bist du? 
Durch.
Bis auf die Dauerständer der beiden, war es ganz witzig. Ich habe mich gut amüsiert und einige Mal lachen müssen, nur bleibe ich dabei, der FBI-Kerl war viel zu weich. Dann frage ich mich ob der Autor überhaupt schwul ist, quasi so wie immer. Wie er schwulen Sex beschreibt ist irgendwie merkwürdig. Ich glaube, er hatte noch nie welchen. Ich kenne keine Schwulen, die sich untereinander anreden als seien sie Frauen. Schwule Jungs und Männer verstehen sich auch als solche und nicht als Frauen. Das ist auch ein Hinweis darauf, dass der Autor ne verkappte Hete ist.
Der Mordfall ist ziemlich billig, genau wie der Showdown. Schade, wie er zur Nebensache verkommt, denn da sie Sexszenen merkwürdig sind und der Mordfall billig, lenkt man sein Augenmerk automatisch auf die beiden Machos. Die waren meiner Meinung nach recht lustig.
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| 20.08.2010 13:15 |
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Béla
Herr im Haus
      
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RE: Cocaine von Joe Waters
Die Hampelei der beiden hat einigen Menschen das Leben gekostet. Die Sekretärin gab den entscheidenden Tipp, kurz bevor sie überfahren wurde, aber Joe hatte nicht zugehört, weil er Angst hatte Aidan verlässt ihn. Bei dem Polizisten am Hafen war es Aidan, der anderweitig beschäftig war und als beide den Polizisten mit Durchfall ablösen sollten, hatten sich noch Zeit um sich im Bett zu wälzen, nur um dann festzustellen, dass einem Kollegen das Gesicht weggeschossen wurde. Also bei aller Liebe, die beiden sind eine Gefahr für die Menschheit.
Dann fand ich den Umgang mit schwulen Themen ziemlich naiv. Das Problem mit der Homoehe ist allein George W. Bush und das Outen bei den Eltern wird auf drei Zeilen reduziert. Ich hätte die Themen entweder vernünftig beleuchtet oder einfach weggelassen. Das Buch wäre im Endeffekt nicht mal eine Seite kürzer gewesen. Irgendwie passte das nicht zur Story, die beiden brauchen 150 Seiten um sich zu kriegen und dann überlegt der Superagent wie er seiner Mutter beibringen soll, dass er schwul ist. Echt albern.
Ingesamt war das Buch ganz okay, aber nur weil ich die beiden Hauptfiguren Aidan und Joe sehr sympathisch fand und das trotz der übertriebenen Geilheit. Vor allem Aidan gefiel mir gut, der sexuell gesehen eine ziemlich dunkle Seite aufwies. Das war sehr reizvoll.
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| 22.08.2010 22:31 |
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Witchcraft
It's a kind of magic

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RE: Cocaine von Joe Waters
Ich habe das Buch auch durch und überlege schon seit einer Weile, wie ich meinen Eindruck am besten beschreiben kann.
Wäre es eine reine Liebesgeschichte, würde ich das Ganze wohl als sehr amüsant bezeichnen, denn das Katz- und Mausspiel zwischen den beiden hat mir gefallen und mich des Öfteren zum Grinsen gebracht. Dass es sich hier um keine tiefgründige Geschichte handelt, dafür einige deutliche und lust-ige Szenen zu erwarten waren, war von vornherein klar. Das ist o.k. und manchmal liest man(n)/frau das ja auch ganz gern. So weit, so gut.
Den Schreibstil des Autoren fand ich schon weniger gut. Die Story wirkt konstruiert und seine Charaktere handeln absolut unglaubwürdig. Ich weiß nicht ob die Geschichte besser ausgefallen wäre, wenn Joe Waters diese Beziehungsstory nicht noch mit einem Kriminalfall verwoben hätte, wenn er aus Aidan nicht den coolen Undercoveragenten des FBI und aus Joe einen Polizisten gemacht hätte. Klar, das wäre dann eine völlig andere Story geworden und darüber zu spekulieren ist müsig.
Aber wenn sich die Gedanken der beiden weniger um ihren gemeinsamen Fall, sondern hauptsächlich nur darum drehen, wie sie den anderen am ehesten in die Kiste kriegen, wenn sie vor lauter Geilheit ihre Arbeit vernachlässigen und den Ernst der Lage verkennen, dann kann ich das nicht mehr lustig finden. Das alles passt jedenfalls vorne und hinten nicht zusammen. Ich denke der Autor hat damit spekuliert, dass Sex and Crime meistens gut ankommt. Ist ja auch nichts dagegen zu sagen, aber wenn man sich schon an so eine Story dran macht, sollte man sie auch vernünftig und nachvollziehbar schreiben können.
Meiner Meinung nach hätte sich Joe Waters lieber eine andere ‚Drumherum-Story’ ausdenken sollen, wo das verantwortungslose Verhalten seiner Hauptpersonen nicht zur Folge gehabt hätte, dass wegen ihnen unschuldige Menschen sterben müssen.
![[Bild: kopievonfreddiemercury1.jpg]](http://img85.imageshack.us/img85/9027/kopievonfreddiemercury1.jpg)
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| 27.08.2010 21:40 |
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